Neue Koordinaten für die Schweiz
Die heute noch benutzten Koordinaten der Landesvermessung von 1903 weisen zwischen Genf und dem Unterengadin Ungenauigkeiten von zwei bis drei Metern auf. Dank satellitengestützten Messmethoden wie GPS konnte die Landesvermessung verbessert werden. Daraus sind präzise Koordinaten für die Vermessungsfixpunkte hervorgegangen. Um die neu bestimmten Koordinaten von den alten unterscheiden zu können, wird den bisherigen 6-stelligen Koordinaten nun eine siebte Zahl vorangestellt: In der Nord-Süd-Richtung ist es eine 1, in der West-Ost-Richtung eine 2. In den Landeskarten ändert sich nur die Beschriftung der Koordinaten am Kartenrand. Bedeutender sind hingegen die Änderungen für Vermessungs- und Baufachleute und für alle Personen, die hohe Ansprüche an die Genauigkeit ihrer Geodaten stellen.
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