Sekretariat Landesgeologie
Seftigenstrasse 264
CH-3084 Wabern
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Die FAQ-Liste zu den geologischen Vektordatensätzen wird nach und nach ergänzt, sobald neue Fragen auftauchen. Sie enthält Punkte, die teilweise auch im Dokument zu den Metadaten beschrieben sind.
Die Vektordatensätze basieren überwiegend auf den Blättern des Geologischen Atlas der Schweiz 1:25 000 (GA25), sofern diese in gedruckter Form vorliegen. In den anderen Fällen dienen als Grundlage für die Vektorisierung der Datensätze Kompilation von Spezial- und Originalkarten unterschiedlicher Massstäbe, die der Landesgeologie, den Universitäten und den Kantonen zur Verfügung stehen. Die Qualität dieser Daten entspricht nicht der Qualität der Daten, die aus den publizierten Karten des GA25 stammen. Informationen darüber, welche Kartenbasis einer Vektorkarte zugrunde liegt, finden Sie in einer Übersichtsliste, die Sie unter der Adresse www.swisstopo.ch/geolatlas abrufen können.
Weitere Informationen zu den als Grundlage verwendeten Karten finden sie im geologischen Kartenverzeichnis
.
Die Datensätze richten sich nach dem Perimeter der Blätter des GA25 bzw. der topografischen Karten im Massstab 1:25 000.
Legenden:
Bei der aktuellen Version der Daten wurde keine Harmonisierung der Legenden vorgenommen. Das ist ein Projekt, um das sich die Landesgeologie kümmert. Eine Harmonisierung wird erst dann vorgenommen, wenn die Vektordatensätze für die gesamte Schweiz zur Verfügung stehen.
Grenzkonturen:
Die Anpassung der Grenzkonturen (die den Grenzen des Geologischen Atlas entsprechen) der Datensätze erfolgt noch später als die Harmonisierung der Legenden. Bei der Landesgeologie wird derzeit geprüft, wie sich diese Anpassungen am besten realisieren lassen.
Die topografischen Hintergründe der geologischen Karten stammen bei älteren Karten aus dem Topographischen Atlas der Schweiz (Siegfriedkarte) oder aus den Landeskarten. Letztere werden bei swisstopo alle 6 Jahre aktualisiert.
Die geologischen Vektordatensätze werden nicht an die aktuelle Topografie angepasst. Sie stimmen mit den jeweiligen geologischen Karten im Pixelformat überein. Nähere Informationen über die zugrunde liegende Topografie finden Sie in der Attributtabelle im Shapefile "_BORDER", der Bestandteil jedes Datensatzes ist.
Die für die Erstellung des Projekts in einem GIS herangezogene Symbologie wird im Format ESRI-layerfiles (.lyr) gespeichert. Diese Symbologie wurde in enger Anlehnung an die Papierkarte festgelegt. Die Darstellung der Punkte und Linien erfolgt Mittels GeoFonts basierend auf dem Zeichenverzeichnis der Landesgeologie. Bei der Symbologie der Oberflächen haben nur bestimmte Quartärformationen eine standardisierte Symbologie. Die Darstellung der anderen Oberflächen (d. h. der anderen Formationen) wurde nicht harmonisiert. Eine Harmonisierung erfolgt erst nach der Vereinheitlichung der Legenden für die Gesamtschweiz (vgl. FAQ 2 ).
Die Daten werden alle mit dem Projektionssystem CH1903_LV03 georeferenziert (schiefachsige konforme Zylinderprojektion). Wenn die Datensätze auf der Grundlage einer gescannten GA25-Karte erstellt werden, kann es aufgrund der Georeferenzierungskorrekturen, die an allen Pixelkarten des GA25 vorgenommen wurden, zu gewissen Abweichungen zwischen der Pixelkarte und den Vektordaten kommen. Diese Abweichungen werden nur korrigiert, wenn sie mehr als 10 Meter betragen (0,4 mm auf der Karte).
In der Toleranz spiegelt sich die Genauigkeit der Koordinaten der Datensätze wider. Der Toleranzwert ist der Mindestabstand zwischen zwei Koordinaten. Die geologischen Vektordaten haben alle eine Toleranz von 0,02 m. Das ist der Mindestabstand zwischen zwei Punkten, der erforderlich ist, damit sie nicht zu einem Punkt zusammengefasst werden.
Alle Koordinaten der Objekte, aus denen sich der Vektordatensatz zusammensetzt, sind nach dem Koordinatensystem georeferenziert und auf ein Raster "gesnappt". Dieses Raster wird durch die Auflösung bestimmt und ist ausschlaggebend für die Genauigkeit der Koordinatenwerte. Die Auflösung gibt Aufschluss über die Feinheit des datendeckenden Rasters (d. h. den Abstand zwischen den Rasterzeilen). In unserem Fall beträgt die Auflösung 0,01 m.
Die hydrologischen Ebenen (Gletscher, See und Fluss) befinden sich im Allgemeinen in der Ebene "POLYGON_AUX". Damit wollte man der Struktur Rechnung tragen, die von dem von swisstopo parallel dazu entwickelten Datenmodell Geologie beschrieben wird. In den älteren Datensätzen jedoch wurden die hydrologischen Objekte nicht an diese Struktur angepasst. Dies findet erst nach Abschluss des Projekts GeoCover bei der Umstrukturierung aller Daten entsprechend dem Datenmodell Geologie statt.
Die Vektorisierung der Daten erfolgt parallel durch drei verschiedene Institutionen. Die wichtigste Institution ist die Universität Lausanne (Institut für Geomatik und Risikoanalyse, IGAR
) an welcher ca. 80% der Datensätze mit ToolMap
erfasst werden. Dieses Werkzeug wurde in Zusammenarbeit mit dem CREALP
(Zentrum für alpine Umweltforschung, Sion) entwickelt. Auch die Landesgeologie hat Datensätze anhand von Vektordaten, die von Kartografieämtern stammen, erstellt. Und schliesslich die Schweizerische Geotechnische Kommission (SGTK
), die sich speziell mit der Konvertierung von Daten aus dem Adobe-Illustrator-Format vor allem in das Format ESRI-shapefile (.shp) beschäftigt hat und deren Arbeit von der Firma GRENZEN weitergeführt wurde. Die Struktur der endgültigen Projekte ist für alle Datensätze gleich. Dagegen sind bestimmte Informationsebenen (LINE_ADD) oder Konstruktionsebenen (LINE_MAIN) in den ersten Datensätzen, die digitalisiert wurden, nicht verfügbar.
Ein Muster bestehend aus einem Ausschnitt aus dem Gebiet von Atlasblatt 92 Châtel-St-Denis (LK 1244) mit Daten (xtf und shp), Darstellung (lyr), Projekt (mxd) und Metadaten (Legende) ist als Download verfügbar.
In den Datensätzen die sich auf Kartenkompilationen basieren, beschränken sich die Objekte auf jene geologische Objekte, die für die Kartennutzung von Bedeutung sind. Es sind dies:
Eine bestimmte Anzahl von Objekten, die in einem Blatt des GA25 enthalten sind, steht bei verschiedenen Bundes- und kantonalen Ämtern (z. B. Quellen) oder bei der Geologischen Informationsstelle bei swisstopo (z. B. Bohrungen) zur Verfügung. Der Übertrag bestimmter Daten (z. B. Bohrungen, Quellen) in den GA25 ist nicht mit einem Inventar gleichzusetzen.
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Publiziert: 07.07.2010 | Grösse: 42 Kb | Typ: PDF