2012
Das Thema Schneeschuhwandern taucht zum ersten Mal in der neuen Serie «Schneeschuh- und Skitourenkarten» auf. Die ersten Karten, die dies betrifft, sind: 247 S Sardona, 248 S Prättigau, 249 S Tarasp, 258 S Bergrün, 259 S Ofenpass, 268 S Julierpass, 469 S Val Poschiavo und 276 S Val Verzasca.
Swiss Map online profitiert von zusätzlichen Daten: swissALTI3D sowie geologischen Daten. Dadurch kann auf der Karte eine bessere Reliefwirkung erzielt werden und mehr Informationen des Untergrunds sind ersichtlich.
Die Landeskarten von swisstopo haben neue Koordinaten. Um die neuen Koordinaten besser von den alten unterscheiden zu können, wird den ursprünglich sechsstelligen Koordinaten eine siebte vorangestellt. Für die Nord-Süd-Richtung handelt es sich dabei um eine 1, für die Ost-West-Richtung um eine 2. Der alte Fundamentalpunkt für die Koordinaten in der alten Sternwarte in Bern hat demnach folgende neuen Koordinaten: E = 2 600 000 m [Ost]; N = 1 200 000 m [Nord].
Änderungen in den Karten können neu auch mit der mobilen Version des Revisionsdienstes via Smartphone gemeldet werden: mobile.map.revision.admin.ch
Am 3. November 2012 fand der 4. Schweizer Archivtag statt. swisstopo nahm erstmals an diesem Anlass teil, mit dem Thema Archivierung der Geodaten und öffnete an diesem Tag die Türen der Archive.
swisstopo lanciert ein Online-Spiel für die Primar- und Sekundarstufen. Dieses Spiel mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten verfolgt pädagogische Ziele und kann im Geografie-, Geschichts-, Mathematik- oder Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden: www.schatz-karte.ch
Entstehung des neuen Produkts CITIMAGE: Ziel ist es, die 30 grössten Stadtregionen der Schweiz mit einer Gesamtoberfläche von mehr als 1000 Quadratkilometern zu fotografieren. Das Produkt wird alle drei Jahre aktualisiert. Die so erhaltenen Bilder sind dank ihrer Bodenauflösung von 10 cm viel genauer als diejenigen, die gemacht wurden, um ein Luftbild des gesamten Landes zu erhalten.
2012 feierte das Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) sein 100-jähriges Bestehen. Bis zu diesem Datum wurde die amtliche Vermessung (früher Grundbuchvermessung) kantonal durchgeführt. Erst mit der Einführung des Zivilgesetzbuches wurde eine bundesrechtliche Gesetzesgrundlage für das Grundbuchamt und die amtliche Vermessung geschaffen. Bis heute wird die amtliche Vermessung von Bund und Kantonen gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor durchgeführt.
2011
Der Flugdienst von swisstopo hat mit seinen Luftbildern zur Erstellung einer Katastrophenkarte für die Kantone Wallis und Bern beigetragen. Im November 2011 werden die Kantone Wallis und Bern von grossen Überschwemmungen heimgesucht.
Der Bereich Geodäsie wird mit Messungen am Mont Terri, beim Pumpwerk Linthal und beim Staudamm Rossens beauftragt, um die Deformationen zu ermitteln.
Die Strategie 2012 bis 2015 für die Amtliche Vermessung und den ÖREB-Kataster steht fest. Das Dokument ist vom Vorsteher des VBS, Ueli Maurer, genehmigt und unterzeichnet worden.
Geo.admin.ch steht nun auch in einer Version für Smartphones zur Verfügung.
Der Bereich Topographie führt neue Produkte für Landschafts- und Höhenmodelle ein: swissTLM3D und swissALTI3D in der Version 1.0, Wanderwege 2011 und swissBOUNDARIES mit 75 % der Daten aus der Amtlichen Vermessung.
Den Kunden werden neue Geodienste zur Verfügung gestellt: swisstopo web access – WMTS (Web Map Tiling Service) ermöglicht die Integration von Karten in andere Websites und swisstopo WMS (Web Map Service).
Dank der Digitalisierung der historischen Luftbilder können im Luftbild-Informationssystem LUBIS Vorschaubilder angezeigt werden.
Die Serie der interaktiven Anwendungen Swiss Map 25, 50 und 100 macht einer neuen Generation Platz: Swiss Map online.
Swiss Map Mobile ist nun auch für Mobile Geräre mit android Betriebssystem verfügbar.
Es erscheinen die Erstausgaben der gedruckten Wanderkarten Scuol-Guarda-S-Charl und Chur-Arosa-Davos sowie die der Skitourenkarte Valle Antigorio.
Die neue Landeskarte 1:1 Million wird veröffentlicht. Die Herstellung erfolgt auf den neuen datenbankgestützten GIS-Systemen und bildet die Grundlage für das erste Digitale Kartografische Modell (DKM).
2010
Auf technologischer Ebene erfolgte in der Geodäsie die dritte Überarbeitung der Messungen CHTRF2010: 227 Punkte während 15 Wochen Messkampagne. Die Koordinaten der neuerlich berechneten Punkte ermöglichen nun eine Überprüfung der offiziellen Koordinaten des LV95-Netzes.
Die Daten der amtlichen Vermessung werden im Rahmen des Programms «CheckCH» geprüft.
Mitwirkend entwirft swisstopo einen Bericht über den Status der Bundesämter zum Ende des Jahres 2010 in Bezug auf die Umsetzung des Geoinformationsgesetzes (GeoIG).
Der Atlas der Schweiz wird in seiner dritten Version herausgegeben. Er stellt sowohl aufgrund seiner Möglichkeiten und neuen Funktionen als auch in Bezug auf die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Bundesamt für Statistik, dem Institut für Kartografie der ETH Zürich und swisstopo erneut einen Erfolg dar.
Das Schweizerische Bundesarchiv und swisstopo arbeiten zusammen an einer Vorstudie zur Archivierung von Geodaten.
Mit Messdaten, die auf der neuen Landesvermessung LV95 und dem Gravitationsmodell von swisstopo basieren, beteiligt sich swisstopo an den Bohrungen am Gotthard-Basistunnel.
Im Bereich Topografie werden drei neue Produkte angeboten: swissBUILDINGS 3D (Gebäudevolumenkörper ohne Dachform), SWISSIMAGE FCIR (Falschfarbinfrarot-Orthofotos) und swissBOUNDARIES 3D (administrative Einheiten und Grenzen in vektorieller Form), das GG25 ersetzt. Bei den drei Produkten handelt es sich um 3D-Datensätze. Sie stammen aus dem Topografischen Landschaftsmodell TLM und umfassen die Schweiz sowie das Fürstentum Liechtenstein.
Der Bereich Landesgeologie gibt eine neue Geologische Karte in der Reihe GeoKarten 500 heraus: «Die Schweiz während des letzteiszeitlichen Maximums».
Wanderkarten werden nun auch im Massstab 1:25 000 herausgebracht, wodurch mehr Details erfasst werden können.
Swiss Map Mobile erweitert sein Angebot: Der Service kann jetzt auch auf dem iPad genutzt werden und auf der Karte werden neu zusätzliche Weginformationen von SchweizMobil angezeigt.
Geographische Daten werden dank der Umsetzung des GeoIG für jedermann zugänglich. swisstopo wirkt an der Umsetzung des Geoportals des Bundes - geo.admin.ch - mit. Der erste Preis «Excellence publique» wird an geo.admin.ch verliehen. Das Portal nutzt zum ersten Mal in der Bundesverwaltung Cloud-Computing.

