1960 - 1989
1989
Erste Versuche mit der digitalen Nachführung der Landeskarte: Blatt 1168 Langnau i.E.
Erstellung des Vektordatensatzes 1:200 000 (VECTOR200).
Erste Anwendung der GPS-Messtechnik bei Deformationsmessungen an Staumauern (Etzel-Sihlsee).
1988
Jubiläumsfeiern zum 150-jährigen Bestehen des Bundesamtes für Landestopographie: Auf der Alp Älggi im Kleinen Melchtal wird der Mittelpunkt der Schweiz eingeweiht (Koordinaten 660 158 / 183 641). Bei der Tramendstation Wabern wird die Skulptur «Ding 1:1» von Florin Granwehr aufgestellt. Eine Sonderbriefmarke erscheint. Die Erstausgabe der «Dufourkarte» wird als Faksimile herausgegeben.
Vier GPS-Empfänger werden beschafft und damit die GPS-gestütze Vermessung operationell. In mehreren Messkampagnen wird das neue GPS-Referenznetz der Landesvermessung (LV95) gemessen (bis 1994).
Zum 150-jährigen Bestehen der National Geographic Society (USA) bearbeitet das Bundesamt für Landestopographie in deren Auftrag eine Karte des Mt. Everest 1:50 000. Sie wird in über 10 Mio. Exemplaren gedruckt.
1987
Erster Einsatz von GPS-Satellitenempfängern für die Landesvermessung.
1985
Das letzte Blatt (Nr. 4) der Burgenkarte 1:200 000 erscheint.
Erste Versuche einer Vermessung mit GPS (Testnetz Turtmann).
1984
Die erste grafische Arbeitsstation, ein Scitex-Computer, wird installiert.
Beginn der Produktion des Digitalen Höhenmodells 1:25'000 (DHM25) (bis 1996), zuerst Projekt DIKART genannt.
Eine elektronische Fotosatz-Anlage des Typs «tps 6200» mit einem Belichter der Firma Berthold wird installiert.
Die ersten elektronischen Theodoliten (Firma Kern) werden in Betrieb genommen.
1983
Eine Gruppe von Alpinisten durchquert die Schweiz auf der Koordinate 160 – Unternehmen «Direttissima Schweiz» mit Unterstützung des Bundesamtes für Landestopographie und der Landeskarte.
1982
Publikation der Museumskarte 1:300 000.
Vertrag mit den Schweizer Wanderwegen (SAW) über die Publikation von Wanderkarten 1:50 000.
1981
Francis Jeanrichard wird Direktor des Bundesamtes für Landestopographie (bis 1998) als Nachfolger von Ernst Huber (seit 1959).
Der National Point of Contact (NPOC) für Satellitenbilder wird eingerichtet.
1979
Das letzte Blatt der Landeskarte 1:25'000 1292 Maggia erscheint. Damit ist die ganze Schweiz im grössten Massstab abgedeckt und die «Siegfriedkarte» 1:25'000 aus dem 19. Jahrhundert ersetzt.
Offizielle Umbenennung der Eidgenössischen Landestopographie in Bundesamt für Landestopographie (L+T).
1978
Mit dem Erscheinen der 9. Lieferung des Atlas der Schweiz wird das grosse Werk abgeschlossen (seit 1961). Der Bundesrat beschliesst die Nachführung des Atlas.
Die erste hauseigene Computeranlage, ein Rechner des Typs «Prime 400» mit einem RAM von 256 KB und einer Festplatte von 80 MB, wird installiert.
1976
Das letzte Blatt der Landeskarte 1:200 000 (Blatt 4) erscheint.
1975
Die Landeskarten erscheinen mit neuer Titelgestaltung, dem so genannten «Balkentitel».
1974
Das erste Blatt der Burgenkarte 1:200 000 wird publiziert.
1973
Intern tritt eine Neuorganisation in Kraft. Aus den Technischen Diensten I und II werden die Abteilungen Geodätische Landesvermessung, Topographische Landesvermessung und Reproduktion.
1971
Das erste Blatt der Landeskarte 1:200 000 (Blatt 3) erscheint.
1970
Der Bundesratsbeschluss über die Orts-, Gemeinde- und Stationsnamen regelt deren Erhebung, Schreibweise und Änderung.
Ein Akzidenz-Fotosatzgerät des Typs «Diatype» der Firma Berthold wird installiert. Die Schriftgrösse ist stufenlos verstellbar. Die Buchstabenabstände werden elektronisch gesteuert.
1969
Erstmals kann für die Ausgleichungsberechnungen von geodätischen Netzen der Computer des Typs «IBM 360 Modell 50» des Militärdepartements benutzt werden (Lochkartenbetrieb).
Erste Version des hauseigenen Ausgleichungsprogramms LTOP.
Das erste Fahrzeug (ein VW-Variant), das auch offiziell der Eidgenössischen Landestopographie gehört, wird eingesetzt.
1968
Offizielle Umbenennung der Abteilung für Landestopographie in Eidgenössische Landestopographie.
Die Nachführung der Landeskarten in sechs Blöcken wird eingeführt. Damit kann jedes Jahr ein Sechstel der Schweiz auf den neusten Stand gebracht werden.
Eine ätzbare Gravurschicht auf Glas wird entwickelt.
1967
Das Zeitalter der Elektronik beginnt in der Eidgenössischen Landestopographie [i.e. Abteilung für Landestopographie] mit einer Tischrechenmaschine des Typs «Wanderer Conti».
1965
Das letzte Blatt der Landeskarte 1:100 000 47 Monte Rosa erscheint. Damit ist die ganze Schweiz im drittgrössten Massstab abgedeckt und die «Dufourkarte» aus dem 19. Jahrhundert ersetzt.
Die Landeskarte 1:500 000 erscheint.
1963
Das letzte Blatt der Landeskarte 1:50 000 285 Domodossola erscheint. Damit ist die ganze Schweiz im zweitgrössten Massstab abgedeckt und die «Siegfriedkarte» 1:50 000 aus dem 19. Jahrhundert ersetzt.
Publikation der Kulturgüterkarte 1:300 000.
1962
Nach dem Neubau des Instituts für Exakte Wissenschaften in Bern wird der Koordinatenursprung (600 000 / 200 000) neu eingemessen und mit einem Gedenkpfeiler versehen.
1961
Der Bundesrat erklärt die Erstellung eines thematischen Nationalatlasses zur Bundesaufgabe. Chefredaktor wird Eduard Imhof. Der Atlas der Schweiz wird im Verlag der Eidgenössischen Landestopographie [i.e. Abteilung für Landestopographie] herausgegeben (erste Ausgabe bis 1978).
1960
Die erste hauseigene Kleinoffsetmaschine ist vom Typ «Mod. 350» der Firma A.B. Dick mit einer maximalen Leistung von 4000 Bogen pro Stunde.
Die erste Ausgabe der Hauszeitung erscheint. NRKG-2001.pdf (56 KB)
