Georeferenzierung
Die von swisstopo produzierten Geobasisdaten liegen in einem definierten geodätischen Bezugssystem vor.
Unter dem Begriff „Georeferenzierung“ (auch Geocodierung oder Verortung genannt) wird die Zuweisung raumbezogener Referenzinformationen zu einem Datensatz verstanden. Neben der eigentlichen Bilddatei wird eine so genannte Georeferenzdatei mitgeliefert, welche den Bezug zu den Koordinaten des schweizerischen Bezugssystems herstellt (Landeskoordinaten des linken oberen Pixels, Pixelgrösse in beiden Koordinatenrichtungen). Vektorielle Landschaftsmodelle sind geocodiert, indem die einzelnen Vektorpunkte im Landeskoordinatensystem vorliegen.
Dank der Georeferenzierung auf das gleiche Bezugssystem können die Datenbestände aus verschiedenen Zeiten überlagert und direkt miteinander verglichen werden. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass die verschiedenen schweizerischen Kartenwerke (Dufourkarte, Siegfriedkarte, Landeskarte) entsprechend der bei ihrer Erstellung angewendeten Vermessungs- und Wiedergabetechnik unterschiedlich genau sind. Je nach Fragestellung kann wegen der inhomogenen Genauigkeitsverteilung in älteren Karten auch eine lokale Einpassung vorteilhaft sein. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Georeferenzierung anhand geeigneter Einpasspunkte mit Hilfe eines GIS direkt durch den Nutzer vorzunehmen und sich nicht auf die auf die Blatteckwerte bezogene Standard-Georeferenzierungsdatei von swisstopo zu verlassen.
Wer ältere Karten modernen überlagert und direkt im Bild vergleicht, muss sich bewusst sein, dass die Genauigkeit älterer Kartenwerke nicht jener des heutigen Landeskartenwerks entspricht. Für das Landeskartenwerk kann als Faustregel von einer Lagegenauigkeit (kartografische Bearbeitungsgenauigkeit) von 0.1 bis 0.3 mm im Massstab der Karte (und somit für den Massstab 1:25 000 2.5 bis 7.5 m in natura) ausgegangen werden. In kleineren Massstäben können örtliche Verdrängungseffekte die Lagegenauigkeit noch weiter verschlechtern.
Dank der Georeferenzierung auf das gleiche Bezugssystem können die Datenbestände aus verschiedenen Zeiten überlagert und direkt miteinander verglichen werden. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass die verschiedenen schweizerischen Kartenwerke (Dufourkarte, Siegfriedkarte, Landeskarte) entsprechend der bei ihrer Erstellung angewendeten Vermessungs- und Wiedergabetechnik unterschiedlich genau sind. Je nach Fragestellung kann wegen der inhomogenen Genauigkeitsverteilung in älteren Karten auch eine lokale Einpassung vorteilhaft sein. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Georeferenzierung anhand geeigneter Einpasspunkte mit Hilfe eines GIS direkt durch den Nutzer vorzunehmen und sich nicht auf die auf die Blatteckwerte bezogene Standard-Georeferenzierungsdatei von swisstopo zu verlassen.
Wer ältere Karten modernen überlagert und direkt im Bild vergleicht, muss sich bewusst sein, dass die Genauigkeit älterer Kartenwerke nicht jener des heutigen Landeskartenwerks entspricht. Für das Landeskartenwerk kann als Faustregel von einer Lagegenauigkeit (kartografische Bearbeitungsgenauigkeit) von 0.1 bis 0.3 mm im Massstab der Karte (und somit für den Massstab 1:25 000 2.5 bis 7.5 m in natura) ausgegangen werden. In kleineren Massstäben können örtliche Verdrängungseffekte die Lagegenauigkeit noch weiter verschlechtern.
Kontakt
Bundesamt für Landestopografie
Kartenarchiv
Seftigenstr. 264
CH-3084 Wabern
Tel. +41 31 963 21 11
Fax +41 31 963 24 59
Produkte
Dokumentation
- Genauigkeit der Landeskarten
Grösse: 1587 Kb | Typ: PDF
- Genauigkeit Siegfriedkarte
Grösse: 2104 Kb | Typ: PDF
- Verzerrungsanalyse Dufourkarte
Grösse: 2461 Kb | Typ: PDF

