Herausforderungen
Die grundlegende Herausforderung ist die Änderung von Geometrien gegenüber den 2D-Datengrundlagen: Punktdaten werden zu (Poly-)Linien, Linien zu Flächen und Polygone zu Geokörpern.
Weitere Herausforderungen sind v.a. organisatorischer Natur.
Föderalismus & Geologie-Szene
Die Schweizerische Geologie-Szene ist, durch den Föderalismus bedingt, sehr heterogen aufgebaut. Dadurch gibt es sehr viele Ansprechpartner mit entsprechenden Datenquellen und unterschiedlichsten Interessen.
Diese gilt es im Interesse von umfassenden und konsistenten geologischen 3D-Modellen zu harmonisieren resp. zusammen zu bringen.


- Die Geologie-Szene Schweiz aus Sicht der Landesgeologie
Modellierung
Die Heterogenität der Geologie-Szene hat zur Folge, dass sich für die geologische 3D-Modellierung mannigfaltige Herausforderungen bzgl. Identifizierung der Datenherren, der Bewertung der Daten hinsichtlich Qualität, Alter und Verlässlichkeit sowie der Datenübernahme von externen Quellen ergeben.
Validierung
Auf Grund der unterschiedlichen Herkunft der Daten müssen Beurteilungs- und Bewertungskriterien für die Datenintegration definiert werden.
Ziel ist es in jedem Fall, geologisch, geometrisch und kinematisch konsistente geologische 3D-Modelle herzustellen. Eine entsprechende Kontrolle sorgt für die notwendige Qualität.
Versionsmanagement
Für jedes geologisches 3D-Modell muss die Datengrundlage lückenlos belegt werden können. Dafür ist ein detailliertes Versions- und Quellenmanagement notwendig.
Spezielle Anforderungen
Spezialanwendungen (z.B. geomechanische oder geochemische Analysen; siehe Bild) stellen sehr hohe Anforderungen an geologische 3D-Modelle. Die eingesetzte 3D-Modellierungs-Software muss diese bis hin zu definierten Schnittstellen erfüllen können. Weitergehende Analysen werden anschl. n Spezialsoftware durchgeführt.

- Modellierung von Bruchnetzwerken als ein Beispiel einer Spezialanwendung.
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Roland BaumbergerZuletzt aktualisiert am: 15.04.2011