Die Landesgeologie wendet zur Qualitätssicherung u.a. die Methode der Abwicklung (engl.: restoration) an. Mit Hilfe geeigneter Techniken wird versucht, auf Basis des deformierten Zustands (heute) den undeformierten Zustand (Ursprung) abzuleiten oder zu (re-)konstruieren. Die eingesetzte Software „Move“ unterstützt die Landesgeologie darin, indem sie entsprechende Werkzeuge zur Verfügung stellt:
- Bilanzierung von Modellen in 2D und 3D
- Abwicklung von Modellen in 2D und 3D
- Forward Modelling von Ereignissen (z.B. Sedimentation)
- Szenariobasierte Modellierung von Turbiditflüssen
Im Fall der Abwicklung/Restauration wird (1) der heutige geologische Zustand modelliert, (2) mit Hilfe der Bilanzierung das Modell in 2D und 3D validiert und (3) mit entsprechenden Techniken und Anwendungen das Modell soweit verfeinert, dass es geologisch, geometrisch und kinematisch korrekt ist.
Aus dem schlussendlich fertig vorliegenden geologischen 3D-Basismodell können anschliessend, mit Hilfe der Methode „Forward modelling“, weitergehende Analysen der bestehenden geologischen 3D-Modelle erarbeiten werden (z.B. finite element modelling etc.).




