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Bundesamt für Landestopografie swisstopo

Geschichte der Karte

Dufourkarte

Geschichte der Topographischen Karte der Schweiz 1:100 000

Die Kommission für Landesaufnahme erarbeitete 1832 ein umfassendes Konzept für die Vermessung und Kartierung des gesamten schweizerischen Territoriums. 1832 wurde Dufour von der Tagsatzung zum Chef der Vermessung ernannt. Die von ihm vorgesehene Blatteinteilung – das gesamte Kartenwerk besteht aus 25 Einzelblättern – wird noch heute für die Landeskarte 1:100 000 verwendet.

Nachdem die grossräumige Vermessung abgeschlossen war, konnte Dufour die Instruktionen für die Detailaufnahmen herausgeben. In einzelnen Kantonen konnte auf schon vorhandene Aufnahmen zurückgegriffen werden. Alljährlich musste Dufour der Tagsatzung, ab 1848 dem Bundesrat, einen Rapport über den Stand der Arbeiten vorlegen.

1861 waren die Vermessungen und Aufnahmen abgeschlossen, 1865 wurde das letzte Blatt gedruckt und das Eidgenössische Topographische Bureau nach Bern verlegt. Insgesamt wurden zwischen 1845–1865 57 952 Exemplare der Topographischen Karte der Schweiz gedruckt.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 21.11.2008
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