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Bundesamt für Landestopografie swisstopo

Drucktechnik

Die Gravur der Kupferplatte
Die Gravur der Kupferplatte
Druck
Druck

Druck mit Kupferplatten

Die Karte wurde ursprünglich einfarbig mit Tiefdruckpressen gedruckt und bis 1939 nachgeführt.
Die Markierungen und Einschnitte im Kupfer werden beim Abdruck sichtbar.

Die Darstellung erfolgte in Schattenschraffen mit Nordwestbeleuchtung, wodurch die Karte besonders plastisch erscheint. Diese so genannte «Schweizer Manier» brachte dem Topographischen Bureau mehrere internationale Auszeichnungen, so auch eine Goldmedaille an der Weltausstellung 1855 in Paris.
Beim Kupferdruck wird die recht flüssige Druckfarbe auf der Platte verteilt und danach sorgfältig abgewischt, so dass sich nur in den Vertiefungen der eingravierten Linien Farbe befindet. Die Platte wird anschliessend mit hohem Druck auf ein feuchtes Blatt Papier gepresst, das die Farbe aus den Vertiefungen aufnimmt.

Zwischen 1908 und 1910 wurde mit blau eine zweite Farbe für die Gewässer eingeführt. Später fand auch ein grüner Waldton sowie ein rotes Kilometernetz Verwendung.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 21.11.2008
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