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Bundesamt für Landestopografie swisstopo

Triangulation und Nivellement

Triangulation primordiale

Triangulation erster Ordnung und Höhenmessung

Als geometrische Grundlage und Gerüst für die Erstellung der Landeskarte wurde das Gelände nach der Methode der Triangulation mit einem Netz von Dreiecken überspannt. Aus einer genauen Distanzmessung im Grossen Moos und vor allem aus Winkelmessungen auf allen Dreieckspunkten, den sog. Triangulationspunkten, konnten deren Koordinaten berechnet werden. Auf diese Weise entstand das erste zuverlässige geometrische Referenznetz für das ganze Land, das auch die Regionen nördlich der Alpen mit den Regionen südlich der Alpen verband.

Um die Höhe der Berge nicht nur relativ zueinander zu bestimmen, brauchte man einen Punkt, den so genannten Höhenhorizont, dessen genaue Meereshöhe bekannt sein musste. Nur grenzt die Schweiz nicht ans Meer, woher also die Meereshöhe bestimmen? Der Referenzpunkt des Landesnivellements ist der Pierre du Niton, der grössere der Findlinge im Hafen von Genf. Er wurde 1820 von Dufour selbst dafür ausgewählt und dient nach wie vor als Ausgangspunkt für das Schweizer Höhensystem. Seine Höhe wurde anfänglich durch Anschlussmessungen an französische Referenzpunkte bestimmt, später wurden Präzisionsnivellements zu den Meerespegeln der an unser Land angrenzenden Nachbarländer durchgeführt.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 21.11.2008
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