Je nachdem, wie die Parameter in der Optionendatei des Programms FINELTRA definiert sind, ist es möglich, dass die Berechnung mit dem Datensatz CHENyx06 unter Umständen sehr lange dauert oder gar nicht mehr terminiert (Programmabsturz).
Dieses Problem von FINELTRA ist auf die Bruchzone zwischen Waadt und Genf zurückzuführen.
Innerhalb dieser Zone existieren Vermaschungsdreiecke mit sehr grossen Deformationen von bis zu 10 Millionen ppm. Das Erzeugen einer Grafik (DXF-Datei) in diesem Gebiet, welche die Verzerrungselemente enthält, führt aus diesem Grunde zu Problemen bezüglich der Systemleistung.
Damit das Problem umgangen werden kann, sind bei den Programmoptionen von FINELTRA folgende Punkte zu beachten:
- Variante: Es wird kein Plotfile erzeugt. => Plotfilename leer lassen (Menü 9)
- Variante: Es werden keine Verzerrungsellipsen und Dilatationskreise im Plotfile dargestellt. => Menü A-4 = «H S R»
- Variante: Der Massstab zur Darstellung der Verzerrungskomponenten wird sehr klein gewählt. => Menü A-6 (z.B. 1:20)


