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Bundesamt für Landestopografie swisstopo

GPS-Messverfahren

Die Satellitenmessverfahren funktionieren mit Metergenauigkeit weltweit. Um cm-Genauigkeiten zu erreichen, werden differentielle Verfahren angewendet. Am Beispiel von dem GPS-Satellitensystem werden die beiden Verfahren kurz erläutert.

Global Positioning System (GPS)

Global Positioning System (GPS)

Das GPS ermöglicht weltweit und rund um die Uhr dreidimensionale Positionsbestimmungen mit einer Genauigkeit von 5-10 Metern durch gleichzeitige Messung zu 4 GPS-Satelliten. Alles was es dazu braucht, ist ein GPS-Empfänger, wie er heute in verschiedenen Ausführung und unterschiedlicher Genauigkeit auf dem Markt erhältlich ist.

 

Differential GPS (DGPS)

Differential GPS (DGPS)

Die Genauigkeit des GPS lässt sich durch den Einbezug einer Referenzstation (GPS-Empfänger auf einem Punkt, dessen Koordinaten genau bekannt sind) weiter steigern. Dabei werden die Messungen eines Rovers (mobiler GPS-Empfänger) nachträglich (im sog. post-processing) so korrigiert, dass je nach verwendetem GPS-Empfänger eine Genauigkeit im Bereich von wenigen Dezimetern bis Zentimetern erreicht wird. Dieses differentielle Verfahren lässt sich auch in Echtzeit druchführen. Voraussetzung dazu ist allerdings eine Funkverbindung (Funk, Natel / GSM etc.) zwischen der Referenzstation und dem Rover. Je nach verwendeten GPS-Messungen (Code oder Phase) spricht man dabei von Differential GPS (DGPS) mit einer Genauigkeit im Meterbereich oder Real-time Kinematic (RTK) mit einer Genauigkleit im Dezimeter- bzw. Zentimeterbereich.
Mit swipos bietet swisstopo landesweit solche DGPS- und RTK-Positionierungsdienste an, welche den Einsatz einer eigenen Referenzstation überflüssig machen.

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Zuletzt aktualisiert am: 09.01.2009
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