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Veröffentlicht am 1. Januar 1957

AMP - GP-1: Zur seismischen und petrographischen Charakterisierung einiger Molassegesteine, einschliesslich der Beschreibung von Methoden der Korngrössenbestimmungen in Festmaterial

Die Dissertation von H. Röthlisberger (1957) behandelt die seismische und petrographische Charakterisierung einiger Molassegesteine des Schweizer Mittellandes.

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GP-1: Zur seismischen und petrographischen Charakterisierung einiger Molassegesteine, einschliesslich der Beschreibung von Methoden der Korngrössenbestimmungen in Festmaterial
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Abstract

Beiträge zur Geologie der Schweiz - Serie Geophysik - GP1
Die Dissertation von H. Röthlisberger (1957) behandelt die seismische und petrographische Charakterisierung einiger Molassegesteine des Schweizer Mittellandes. Ziel war es, die elastischen Eigenschaften von Sandsteinen und Konglomeraten (Nagelfluh) systematisch zu erfassen und Methoden zur Korngrössenbestimmung in Festgestein zu entwickeln. Dazu wurden Feldmessungen der Ausbreitungsgeschwindigkeiten elastischer Wellen mit Laboruntersuchungen kombiniert, unter Einsatz von Longitudinal- und Torsionsschwingungen an Stäben sowie refraktionsseismischen Profilen. Ergänzend erfolgten mikroskopische und chemische Analysen zur Bestimmung von Zusammensetzung, Struktur, Dichte und Porosität.

Die Resultate zeigen deutliche Unterschiede zwischen Sandsteinen (relativ homogen, mittlere seismische Geschwindigkeiten) und Konglomeraten (stark variierende Werte, abhängig von Porosität und Verkittung). Homogenitätsprüfungen ergaben, dass selbst scheinbar gleichförmige Gesteine beträchtliche Streuungen in den Elastizitätskonstanten aufweisen können. Theoretische Ansätze zur Berechnung der Korngrössenverteilungen aus Dünnschliffen wurden vorgestellt und mit praktischen Beispielen überprüft. Insgesamt liefert die Arbeit wichtige Grundlagen für die geophysikalische Charakterisierung von Molassegesteinen und deren Bedeutung für Bauwesen, Hydrogeologie und angewandte Seismik.

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