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Veröffentlicht am 1. Januar 1959

AMP - GP-2: Eine grossräumige Wiederstandskartierung nordwestlich von Zürich und ihre geologische Deutung

Die Dissertation von O. Friedenreich (1959) behandelt eine grossräumige geoelektrische Widerstandskartierung nordwestlich von Zürich und ihre geologische Interpretation.

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GP-2: Eine grossräumige Wiederstandskartierung nordwestlich von Zürich und ihre geologische Deutung
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Abstract

Beiträge zur Geologie der Schweiz - Serie Geophysik - GP2
Die Dissertation von O. Friedenreich (1959) behandelt eine grossräumige geoelektrische Widerstandskartierung nordwestlich von Zürich und ihre geologische Interpretation. Zwischen 1955 und 1958 wurden auf 417 Messstationen systematische Messungen mit der Wenner-Lee-Anordnung durchgeführt. Ziel war die Bestimmung spezifischer Widerstände des Untergrundes und deren Darstellung in Form von Profilen und Karten, um den geologischen Aufbau des Mittellandes zu erfassen. Die Auswertung basierte auf theoretischen Vergleichskurven und rund 80 Bohrprofilen, ergänzt durch seismische und gravimetrische Daten.

Es wurden charakteristische Widerstandsbereiche für verschiedene Gesteine ermittelt: Torf (12–40 Ωm), junge und glaziale Lehme (20–50 Ωm), mesozoische Tone (15–25 Ωm), Mergel (30–100 Ωm), Molasse (40–200 Ωm), Kiese (1000–2000 Ωm) und Kalke (90–1200 Ωm). Die Resultate zeigen eine klare Abgrenzung von Tafeljura, Faltenjura und Molasse sowie die interne Struktur von Schotterfeldern. Die Arbeit demonstriert die Eignung der Widerstandskartierung für geologische Fragestellungen, insbesondere zur Erkundung von Quartärsedimenten, Molasseformationen und Mesozoikaböden, und bildet eine wesentliche Grundlage für die geophysikalische Landesuntersuchung im Raum Zürich.

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