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Veröffentlicht am 1. Januar 1962

AMP - GP-3: Schweremessungen in der Umgebung von Zürich

Die Studie von F. Gassmann (1962) behandelt gravimetrische Messungen in der Umgebung von Zürich, durchgeführt zwischen 1953 und 1960 im Rahmen von Vorstudien für ein nationales Schwerenetz zweiter Ordnung.

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GP-3: Schweremessungen in der Umgebung von Zürich
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Abstract

Beiträge zur Geologie der Schweiz - Serie Geophysik - GP3
Die Studie von F. Gassmann (1962) behandelt gravimetrische Messungen in der Umgebung von Zürich, durchgeführt zwischen 1953 und 1960 im Rahmen von Vorstudien für ein nationales Schwerenetz zweiter Ordnung. Ziel war es, Methodik und Genauigkeit von Schweremessungen unter den Bedingungen des schweizerischen Mittellandes zu prüfen und geeignete Reduktionsverfahren zu entwickeln. Mit Worden-Gravimetern wurden umfangreiche Messungen entlang von Tunnels (Zimmerberg, Albis, Dettenberg) sowie in den Gebieten Sihltal, Zürich–Rhein, Reuss–Lenzburg und Forch–Muri ausgeführt. Ergänzend erfolgten Dichtebestimmungen an rund 120 Gesteinsproben (Molasse-Sandsteine, Mergel, Kalke), um regionale Mittelwerte der Bruttodichte zu ermitteln.

Die Resultate wurden zu Bouguer-Karten verarbeitet, welche lokale Schwereanomalien aufzeigen und geologisch interpretiert wurden, insbesondere in Bezug auf Molasse-Strukturen und quartäre Auffüllungen. Die Arbeit demonstriert die hohe Empfindlichkeit der Gravimetrie für geologische Fragestellungen im Mittelland und liefert wesentliche Grundlagen für die Erstellung eines präzisen Schweizer Schwerenetzes sowie für die geophysikalische Charakterisierung des Untergrundes im Raum Zürich.

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