Wissen
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Amtliche Vermessung Schweiz
Die Amtliche Vermessung Schweiz sichert das Grundeigentum und ist die Grundlage für viele weitere geografische Informationen und Anwendungen im beruflichen und privaten Umfeld.

Augmented und Virtual Reality
Die Technologien Augmented (AR) und Virtual Reality (VR) sind spezielle Arten von 3D-Visualisierungen. Sie werden immer breiter eingesetzt und etablieren sich langsam im Alltag. swisstopo bietet mit seinen 3D-Geodaten eine nützliche Grundlage für die Erstellung solcher Applikationen an.

Austausch unter Behörden
Der Bundesrat ist dem Vertrag zwischen dem Bund und den Kantonen betreffend die Abgeltung und Modalitäten des Austauschs von Geobasisdaten des Bundesrechts unter Behörden beigetreten. Der Vertrag bildet die Basis für den einfacheren Austausch unter den Behörden und damit einer besseren Nutzung der Geobasisdaten.
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Das schweizerische Katasterwesen
Das schweizerische Katasterwesen setzt sich aus den drei Pfeilern amtliche Vermessung, Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen und Grundbuch zusammen.
Die Bodensee-Konferenz der Vermessungsverwaltungen
Für den grössten Teil des Bodensees existiert keine staatsrechtlich festgelegte Grenze. Im Rahmen der Bodensee-Konferenz lösen die Vermessungsverwaltungen der Anrainerstaaten fachliche Aufgaben «rund um den Bodensee» pragmatisch und partnerschaftlich.

Die digitale Grenze
Die zeitgemässe Verwaltung und Dokumentation der Landesgrenze erfolgt in einem Geografischen Informationssystem (GIS). Dies setzt voraus, dass der Verlauf der Grenze und die Position der Grenzpunkte koordinatenmässig erfasst werden und digital vorliegen.

Die Geostation Zimmerwald
Die Geostation Zimmerwald ist die Fundamentalstation und der wichtigste Referenzpunkt der schweizerischen Landesvermessung. Durch sie ist die Verknüpfung mit den globalen Netzen sichergestellt.

Die Landesgrenzen der Schweiz
Als Landesgrenze wird die Aussengrenze des Hoheitsgebietes der Schweiz bezeichnet. Diese wird in Übereinstimmung mit den fünf Nachbarstaaten festgelegt, vermessen und unterhalten.

Die versteckten Zeichnungen in den Landeskarten
Eine topografische Karte bedeutet per Definition die grafische Darstellung eines Gebietes. Durch ihre Qualität bildet die Grafik der Landeskarten die Wirklichkeit so getreu wir nur möglich ab. Den hohen Anforderungen punkto Genauigkeit und Gründlichkeit zum Trotz findet sich manchmal ein Detail, das der Fantasie seines Schöpfers entsprungen ist.

Dufourkarte
Die Topographische Karte der Schweiz 1:100 000 (Dufourkarte) ist das erste amtliche Kartenwerk, das die Schweiz landesweit abdeckt. Sie wurde zwischen 1845 und 1865 publiziert und entstand damit parallel zum modernen Bundesstaat.
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geo.admin.ch
Das Geoportal des Bundes geo.admin.ch stellt Karten, Luftbilder und geografischen Informationen der Bundesverwaltung über das gesamte Gebiet der Schweiz digital zur Verfügung. Dadurch können Sie einfach und kostenlos auf Geodienste, -informationen und -daten der verschiedenen Fachbereiche des Bundes zugreifen.

Geodaten-Infrastrukturen (GDI)
Mit Hilfe von Geodaten-Infrastrukturen werden geografische, d.h. raumbezogene Informationen optimal vernetzt und zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, diese sogenannten Geoinformationen dadurch einfach, günstig und in hoher Qualität für eine breite Nutzung zugänglich zu machen.

Geodätische Bezugsrahmen
Mit den geodätischen Bezugsrahmen werden die geodätischen Bezugssysteme im Gelände realisiert und nutzbar gemacht, z.B. für die praktische Vermessung, als Basis für Geografische Informationssysteme (GIS) und für die Kartografie. Solche Bezugsrahmen sind die geodätischen Fixpunktnetze und die Permanentstationen, deren Koordinaten im Bezugssystem festgelegt sind.

Geodätische Bezugssysteme
Ein geodätisches Bezugssystem definiert ein Koordinatensystem im Raum (Ursprung und Orientierung der Koordinatenachsen) zur Angabe räumlicher Positionen (Lage, Höhe) sowie der Schwere von Punkten. Diese Definition legt auch die Figur, die Grösse und die räumliche Lagerung der Bezugsfläche (meist ein Rotationsellipsoid) fest, allenfalls zusätzlich auch zugehörige physikalische Parameter des Schwerefeldes der Erde und eine Kartenprojektion.

Geografische Namen
2'676’315 / 1'180’580 oder Titlis? Um einen Standort zu bestimmen, verwenden die Menschen vorwiegend geografische Namen. Solche Namen sind in den Karten und Anwendungen von swisstopo von zentraler Bedeutung. Zu diesem Thema erhalten wir dementsprechend auch regelmässig Anfragen. Geografische Namen werden von verschiedenen Akteuren festgelegt. swisstopo trägt sie anschliessend im Rahmen der Landesvermessung zusammen.
