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Dübendorf - Flugdienst

Die «goldenen 1920er-Jahre» waren auch für die Landestopografen toll: Die Ingenieure begannen, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Luft zu gehen.

Flugzeug (Doppeldecker), hinter dem Pilot steht der Fotograf und hält eine Kamera in der Hand, mit der er nach unten fotografiert.
Das waren noch Zeiten: Freihändige Senkrechtaufnahme aus dem Flugzeug in den 1930er-Jahren.

Bereits 1913 starteten sie erste, erfolglose Versuche mit einem Fesselballon im Gebiet Münsingen – Belp. Der zweite Anlauf erfolgte 10 Jahre später. Am 16. Oktober 1923 stellte der damalige Chef der L+T-Sektion Topographie der Flugplatzdirektion Dübendorf das Gesuch «uns die Bewilligung Ihrer Flugzeuge, Kameras, Flieger & Beobachter, sowie zum Mitfliegen des Unterzeichneten & eines Ingenieurs zu erteilen». Die Zusammenarbeit mit Dübendorf begann. Bis in die 1950er-Jahre startete das Flugzeug aber auf dem Flugplatz Thun.

1927 führte auch die zweite Vermessungsinstitution des Bundes, die Eidgenössische Vermessungsdirektion, erste Versuche durch. 1929 beschaffte die V+D ihr erstes Flugzeug. Wegen der anders gelagerten Aufnahmedisposition mit grösseren Bildmassstäben und somit tieferen Flughöhen musste dieses aber andere Kriterien erfüllen.

In den Anfängen war die Arbeit der Piloten und Kameraoperateure nicht ungefährlich. Es ereigneten sich mehrere tödliche Unfälle. So kamen beim Absturz der Zepp LZ CII am 14. Oktober 1927 sowohl der Pilot als auch der Ingenieur ums Leben. Die Luftbild-Kamera – die erste aus der Serie, der kurz zuvor gegründeten Firma Wild Heerbrugg – konnte hingegen unbeschädigt aus den Trümmern des vollständig zerstörten Flugzeugs geborgen werden.

Dokumentation


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