1809 - 1899

1832: Dufour wird Oberstquartiermeister

Guillaume Henri Dufour wird neuer Oberstquartiermeister (bis 1847, «Directeur de la Carte» bis 1865) als Nachfolger von Johann Ludwig Wurstemberger (seit 1831). 

1837: Abschluss der Triangulation erster Ordnung

Abschluss der Triangulation erster Ordnung (Triangulation primordiale) als weitere Grundlage detaillierterer Vermessungen (seit 1825/1832).

1837: Gründung der Landestopografie

Guillaume Henri Dufour gründet im Haus Chossat am Place du Temple (heute: Rue St-Victor 22) in Carouge (Genf) ein Bureau, den ersten Vorgänger des heutigen Bundesamtes für Landestopographie. 

1838: Eidgenössisches Topographisches Bureau

Das Eidgenössisches Topographisches Bureau nimmt seinen Betrieb in Genf auf (offizielles Gründungsdatum der heutigen swisstopo).

1838: Instruktionen für Aufnahmen im Alpengebiet

Instruktionen für die Aufnahmen im Alpengebiet in den Massstäben 1:25'000 und 1:50 000. 

1838: Publikation der Carte topographique du Canton de Genève

Publikation der Carte topographique du Canton de Genève unter der Aufsicht Guillaume Henri Dufours. Diese Karte gilt als Vorbild für weitere Arbeiten.

1839: Beginn der topografischen Aufnahmen im Alpengebiet

Beginn der topografischen Aufnahmen im Alpengebiet durch verschiedene Ingenieure (bis 1862). 

1840: Johannes Eschmann publiziert die Ergebnisse der trigonometrischen Vermessungen in der Schweiz

Johannes Eschmann publiziert die Ergebnisse der trigonometrischen Vermessungen in der Schweiz, das grundlegende Dokument für alle weiteren Arbeiten an der geplanten Karte. Daraus lässt sich die Höhe des Fixpunktes R.P.N. in Genf zu 376,2 m ü. M. ableiten. 

Dieser Wert kann (zu modernen Vergleichszwecken) als damals verwendete Ausgangshöhe für die «Dufourkarte» betrachtet werden. 

1841: Beginn des Kupferstiches

Beginn des Kupferstiches für die Topographische Karte 1:100 000. 

1845: Erstes Blatt der Dufourkarte erscheint

Nach einjähriger Verzögerung erfolgt die Publikation des ersten Blattes (Nr. XVII) der Topographischen Karte 1:100 000, genannt «Dufourkarte», gedruckt von Rudolf Foppert in Zürich.

1862: Höhe des Fixpunktes R.P.N. in Genf bestimmt

Die Höhe des Fixpunktes R.P.N. in Genf wird durch französisches Nivellement zu 374,052 m ü. M. bestimmt (Publikation 1864). Dies löst die Messung des so genannten Präzisionsnivellements aus. 

1863: Triangulation eines eigenen Netzes erster Ordnung im Rahmen der mitteleuropäischen Gradmessung

Die Schweizerische Geodätische Kommission beginnt mit der Triangulation eines eigenen Netzes erster Ordnung im Rahmen der mitteleuropäischen Gradmessung (bis 1890).

1863: Der Bundesrat benennt Dufourspitze

Der Bundesrat benennt die bisher auf der «Dufourkarte» eingetragene höchste Spitze als Dufourspitze.

1864: Beschluss Präzisionsnivellement zu messen

Beschluss, das so genannte Präzisionsnivellement unter der Leitung von Adolphe Hirsch und Emile Plantamour zu messen. Arbeitsbeginn ist 1865 (bis 1883).

1865: Siegfried wird Chef des Eidgenössischen Topographischen Bureaus

Hermann Siegfried wird Chef des Eidgenössischen Topographischen Bureaus (bis 1879) als Nachfolger von Guillaume Henri Dufour (seit 1838).

1865: Letztes Blatt der "Dufourkarte" erscheint

Das letzte Blatt (Nr. XIII) der «Dufourkarte» erscheint. Insgesamt sind 57'952 Exemplare gedruckt worden (seit 1845).

1867: Erstes Blatt der Generalkarte erscheint

Publikation des ersten Blattes (Nr. II) der Generalkarte 1:250 000.

1868: Gesetz über Fortsetzung und Publikation der Originalaufnahmen wird angenommen

Auf Drängen des Schweizerischen Alpen-Clubs wird ein Gesetz über die Fortsetzung und die Publikation der Originalaufnahmen angenommen.

1870: Erste Blätter der «Siegfriedkarte» erscheinen

Publikation der ersten 13 Blätter des Topographischen Atlas 1:25'000 und 1:50 000, genannt «Siegfriedkarte». 

1878: Publikation der Übersichtskarte

Publikation der Übersichtskarte 1:1 Mio. 

1879: Siegfried berechnet die Höhe des Fixpunktes R.P.N. in Genf

Hermann Siegfried berechnet die Höhe des Fixpunktes R.P.N. in Genf als Ausgangspunkt der Höhenmessung auf Grund der Präzisionsnivellemente (aber mit der alten Referenzhöhe des Chasserals aus dem Jahr 1840) zu 376,86 m ü. M. (auch bekannt als «alter Horizont»). Dieser Wert gilt für alle publizierten Blätter der «Siegfriedkarte».

1880: Basismessung von Aarberg

Basismessung von Aarberg durch den spanischen General Ibañez im Rahmen der mitteleuropäischen Gradmessung. 

1887: Erste Karten mit Reliefschattierung

Erstmals werden Karten mit Reliefschattierung publiziert (Blätter Oberland I und Jaun-Thun 1:50 000). 

1898: Untersuchungen der Landesgrenze in vermessungstechnischer Hinsicht

Beginn der systematischen Untersuchungen der Landesgrenze in vermessungstechnischer Hinsicht. 


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