2000 - 2009

2000: KOGIS nimmt den Betrieb auf

KOGIS (Koordinationsstelle für geografische Informationen und Geografische Informationssysteme in der Bundesverwaltung) nimmt den Betrieb auf. Darin ist auch das Kompetenzzentrum INTERLIS integriert.

2000: Digitales Terrainmodell der Amtlichen Vermessung (DTM-AV)

Beginn der Erfassung eines digitalen Terrainmodells der Amtlichen Vermessung (DTM-AV) mit einer Zielgenauigkeit von 1 m (Projekt Landwirtschaftliche Nutzflächen LWN).

2001: Namensdatenbank Swiss Names verfügbar

Unter der Produktbezeichnung Swiss Names wird die Namendatenbank mit rund 190 000 geografischen Eigennamen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

2001: Ablösung der Schichtgravur auf Glas durch die digitale Kartografie

Mit dem Jahreswechsel 2000/2001 wird die Schichtgravur auf Glas definitiv durch die digitale Kartografie abgelöst. Als letztes analog nachgeführtes Kartenblatt erscheint Blatt 39 Flüelapass.

2003: Bundesrat genehmigt Umsetzungskonzept für Nationale Geodaten-Infrastruktur

Am 16. Juni 2003 hat der Bundesrat das durch KOGIS erarbeitete Umsetzungskonzept zur Strategie für Geoinformation beim Bund genehmigt. Das Umsetzungskonzept hat zum Ziel, eine Nationale Geodaten-Infrastruktur (NGDI) aufzubauen. . Dies führt bei swisstopo zu einem Paradigmenwechsel: an Stelle des betriebswirtschaftlichen Fokus, wird neu der volkswirtschaftliche Nutzen ins Zentrum gestellt. 

2004: SWISSIMAGE deckt das gesamte Gebiet der Schweiz ab

In diesem Jahr wurde die geplante Flächendeckung des Produkts SWISSIMAGE realisiert. Das bedeutet, dass jeder Quadratmeter der Schweiz in einem homogenen Orthophotomosaik mit 50 cm Bodenpixelauflösung zur Verfügung steht. 

2005: Neue digitale Luftbildkamera des Typs ADS40 beschafft

Für die Luftbildaufnahmen wurde eine neue digitale Luftbildkamera des Typs ADS40 beschafft. Sie steht per sofort für die Nachführung des Orthophotomosaiks SWISSIMAGE und mit der Umstellung von der analytischen auf die digitale Photogrammetrie bei der topografischen Aufnahme auch für die Nachführung der Landeskarten im Einsatz. Für die SWISSIMAGE Befliegungen mit der ADS40 wurde die Flugplanung neu organisiert, um der neuen Bodenpixelgrösse von 25 cm (im Mitteland, Jura und den Alpentälern) und 50 cm (im Hochgebirge) Rechnung zu tragen. 

2006: swisstopo übernimmt die Leitung des Forschungsprogrammes Mont Terri

swisstopo übernimmt die Leitung des Forschungsprogrammes Mont Terri (Jura) und ist neuer Betreiber des Felslabors. Das Mont Terri Projekt ist ein internationales Forschungsprojekt zur hydrogeologischen, geochemischen und geotechnischen Charakterisierung einer Tonformation (Opalinus-Ton).

2006: Landesgeologie stösst zu swisstopo

Per 1. Januar 2006 ist die Landesgeologie vom Bundesamt für Wasser und Geologie zum Bundesamt für Landestopografie überführt worden. Damit wird swisstopo neu auch zum Kompetenzzentrum für Geologie und zur Koordinationsstelle für die geologische Landesuntersuchung und kann nun seine Kunden auch mit geologischen Daten und Informationen versorgen.

2007: Anpassung des geodätischen Bezugsrahmen an das europäische Bezugssystem

Der geodätische Bezugsrahmen wird an das europäische Bezugssystem angepasst. Die zwischen 1989 und 1995 erfolgte neue Landesvermessung der Schweiz (LV95) löst das Landeskoordinatensystem LV03 aus dem Jahr 1903 ab. Dieser Bezugsrahmenwechsel beinhaltet die Einführung neuer Koordinaten und die Änderung der Bezeichnung für die Koordinatenachsen.

2007: Beginn der Installation und Ausgrabung der Galerie 08 im Felslabor von Mont Terri

Beginn der Installationsarbeiten und Ausgrabung der Galerie 08 im geologischen Felslabor Mont-Terri bei Saint-Ursanne im Kanton Jura.

2007: SWISSIMAGE wird neu alle 3 Jahre nachgeführt

Das von SWISSIMAGE erstellten Satellitenbilder (Orthobilder) werden statt wie bisher im 6-Jahresrhythmus alle 3 Jahre nachgeführt.

2008: Bundesgesetz über Geoinformation tritt in Kraft

Am 1. Juli tritt das Gesetz über Geoinformation (GeoIG) in Kraft. Es zielt darauf ab, eine rasche, problemlose und nachhaltige Bereitstellung aktueller Geodaten des gesamten Gebiets der Schweizerischen Eidgenossenschaft für die Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden sowie für die Wirtschaft, die Bevölkerung und die Wissenschaft in der geforderten Qualität und zu angemessenen Kosten zu gewährleisten, sodass sie einer breiten Nutzung zugeführt werden können.

2008: Topografisches Landesmodell (TLM) - 3D-Geodatenbank der Schweizer Landschaft

Seit dem Frühjahr 2008 arbeitet das Bundesamt für Landestopografie swisstopo an der Schaffung und Nachführung des Topografischen Landschaftsmodells (TLM), einer immensen 3D-Geodatenbank der Schweizer Landschaft. Das Topografische Landschaftsmodell (TLM) ersetzt das Modell VECTOR25, das auf Karten beruhte. Die Verwaltung und die Bearbeitung der Daten im TLM erfolgen mit Hilfe des topografisch-geografischen Informationssystems TOPGIS, in das die digitale Photogrammetrie vollständig eingebunden ist. 

2009: Verordnung über den Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen tritt in Kraft

Die Verordnung über den Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREBKV) tritt am 1. Oktober 2009 in Kraft. . Ziel ist es, bis 2015 die jeweils wichtigsten Beschränkungen zu einer bestimmten Parzelle in diesem neuen Kataster zusammenzuführen. Dazu dient der ÖREB-Kataster, das neue Informationssystem im Bereich des Grundeigentums.


Bundesamt für Landestopografie swisstopo Seftigenstrasse 264
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