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Fotogrammetrie

Bei der Fotogrammetrie geht es darum, mit Messbildern und Fotografien die räumliche Lage oder auch die dreidimensionale Form eines Objekts zu bestimmen.

Fotogrammetrie
Fotogrammetrisches Messverfahren: Mit je drei Bildern eines Punktes im Gelände können dreidimensionale Aufnahmen hergestellt werden.

Beim fotogrammetrischen Messverfahren wird das Gelände systematisch überflogen und mit einer digitalen Messkamera fotografiert. Es wird unterschieden zwischen

  • terrestrischer Fotogrammetrie (vom Boden aus) oder Luftbildfotogrammetrie
  • stereoskopischer oder herkömmlicher Aufnahme und
  • Fotografie mit einer Messkamera oder mit einem normalen Fotoapparat

Für die Erstellung von Geodaten (2D- oder 3D-Vektoren, Höhenmodellen), topografischen Karten und in der amtlichen Vermessung werden Gebiete grossflächig erfasst. Daher erfolgt die Geländeaufnahme mittels Luftbildfotogrammetrie und einer digitalen Messkamera. Die Luftaufnahmen werden am Computer stereoskopisch ausgewertet und ermöglichen die Messung von 3D-Objekten im Aufnahmegebiet.

Für die Beschaffung von Luftbildern werden heute auch Drohnen eingesetzt. Das dabei angewendete Messverfahren basiert auf dem System der Luftbildfotogrammetrie.


Bundesamt für Landestopografie swisstopo Seftigenstrasse 264
3084 Wabern
Tel.
+41 58 469 01 11

E-Mail


Zuständige Stelle

Geodäsie und Eidgenössische Vermessungsdirektion
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