Trigonometrische Punktbestimmung
Bei der trigonometrischen Punktbestimmung werden die Vermessungspunkte vom Boden aus erhoben und nach trigonometrischen Regeln berechnet. Diese Triangulationspunkte – bekannt sind die Metallpyramiden an Aussichtspunkten als historische Zeugen der ältesten Landesvermessung – sind das Ergebnis dieser Vermessungsmethode.

Diese klassische Punktbestimmung beruht auf der Messung von Richtungen, Distanzen und Winkeln zwischen benachbarten Punkten mittels Theodolit und Tachymeter (Distanzmesser).
Daraus werden nach den Regeln der Trigonometrie die Koordinaten und die Höhe der aufgenommenen Objekte berechnet. Die heutigen digitalen Instrumente führen diese Berechnungen direkt aus.
Die Messdaten werden im Gerät gespeichert und anschliessend zur Weiterbearbeitung auf das Computersystem übertragen. Diese Art der Punktbestimmung wird auch Triangulation genannt.