Veröffentlicht am 8. Januar 2024
Kolloquiumspräsentationen im Jahr 2022
Die Kolloquien von swisstopo, welche jeweils im Winterhalbjahr stattfinden, dienen in erster Linie der internen Weiterbildung unseres Fachpersonals auf allen Stufen. Die Präsentationen aus vergangenen Kolloquien sind hier abgelegt.
Die Kolloquien von swisstopo umfassen eine Serie von Vorträgen mit Diskussion zu ausgewählten Themen aus den Bereichen von swisstopo. Viele Vorträge geben Einblick in die Aktivitäten von swisstopo. Diese, sowie andere Kolloquien, welche Themen von allgemeinem Interesse behandeln, sind öffentlich.
Die Informationen zu Kolloquien von swisstopo stehen ausschliesslich in Deutsch und Französisch zur Verfügung.
PNT-Technologien sind in unserem Alltag allgegenwärtig, oftmals ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Satellitennavigationssysteme und Kommunikationsnetze werden dadurch zu kritischen Infrastrukturen.
Das Kolloquium gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich von PNT und widmet sich der Frage, wie diese Technologien resilient (d.h. ausfall- und fälschungssicher) ausgestaltet werden können. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird die Kombination von verschiedenen Technologien in den Bereichen Positionierung, Navigation und Timing dargestellt.
Moderation: U. Wild und S. Kaloustian (swisstopo)
ReferentInnen: Externe (Swisscom, Skyguide und Orlia)
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Präsentation
Landkarten können in Filmen ein wichtiges Gestaltungselement sein. Das Publikum wird damit gezielt an einen Schauplatz geführt, der von geografischer Wichtigkeit ist. Auch die Abfolge einer Reise oder eines Zeitverlaufs können durch die Einblendung von Landkarten verständlich gemacht werden.
Schauen Sie mit Regisseur und Drehbuchautor Daniel Felix hinter die Kulissen des neuen Kino-Dokumentarfilms über die Schweizer Wanderwege. www.chumm-mit.ch
Moderation: R. Bösch (swisstopo)
ReferentInnen: Daniel Felix (Regisseur, Weinfelden)
Zu den geodätischen Herausforderungen beim Bau des zukünftigen «Future Circular Collider» (FCC)
Der neue Teilchenbeschleuniger am CERN stellt hohe Anforderungen an die Vermessung und die geodätischen Grundlagen.
Für die Planung, den Bau und den Betrieb des zukünftigen zirkularen Teilchenbeschleunigers am CERN, dem Future Circular Collider (FCC), sind genaue geodätische Grundlagen unentbehrlich. Die Ausdehnung des Projekts (100 km Umfang für den FCC) kombiniert mit den extrem hohen Genauigkeitsanforderungen bis in den Mikrometerbereich machen dieses Projekt sehr herausfordernd. Im Rahmen dieses Vortrags werden die Spezialistinnen und Spezialisten des CERN, der ETH Zürich und von swisstopo auf die verschiedenen vermessungstechnischen Herausforderungen eingehen.
Moderation: D. Willi (swisstopo)
Referentinnen: Dr. M. Benedikt (CERN), Dr. H. Mainaud Durand (CERN), Prof. Dr. A. Wieser (ETH Zürich), Prof. Dr. M. Rothacher (ETH Zürich)
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Präsentation
SmapShot ist eine Crowdsourcing-Plattform der HEIG-VD um historische Bilder in einem virtuellen Globus in 3D zu verorten. Im Frühjahr 2021 wurde ein offenes API im Rahmen des NGDI Projekts 20-57 erstellt, mit dessen Hilfe man die Datenbank von SmapShot abfragen kann und Inhalte und Funktionen in andere Applikationen einbinden kann.
SmapShot erlaubt es sowohl Luftbilder, als auch terrestrische Bilder in 3D zu verorten. Die Metadaten die dabei generiert werden, werden seit 2021 auch in einem offenen API zur Verfügung gestellt. Durch diese API-Veröffentlichung wird es möglich sein, einen vereinfachten Zugang zu den verschiedenen Sammlungen privater und staatlicher Institutionen zu haben. Dies könnte zu einem zentralisierten Katalog historischer Bilder führen, die in der Schweiz direkt über das Geoportal des Bundes verfügbar sind. Eine Vereinfachung im Daten- und Informationstransfer zwischen swisstopo und SmapShot ist ebenfalls zu erwarten.
Im Rahmen des Kolloquiums werden wir die SmapShot-Plattform vorstellen: Geschichte, neue Funktionalitäten und Ausblick. Wir werden insbesondere das NGDI-Projekt 20-57 «Proof-of-Concept d’une INDG dédiée aux photographies géolocalisées à valeur géographique» vorstellen und die Projektziele und Resultate aufzeigen. Des Weiteren werden wir demonstrieren wie das neue API funktioniert z.B.
- um Sammlungen abzufragen
- um Metadaten abzufragen (z.B. Parameter von Bildpositionen)
- um Kamerapositionen zu berechnen
- um Footprints von Bildern abzufragen
Moderation: D. Oesch (swisstopo)
ReferentInnen: T. Sautebin (swisstopo); J. Ingensand (HEIG-VD)
Präsentation
Luftbilder und Satellitendaten im Blaulichteinsatz
Langanhaltende Niederschläge im Sommer 2021 führten zu einer kritischen Hochwasserlage in den Seen und Fliessgewässern nördlich der Alpen. Swisstopo unterstützte dabei mit der Dienstleistung Rapid Mapping in zwei unterschiedlichen Fällen betroffene Kantone für die Bewältigung und Dokumentation dieser Hochwassersituation. Nebst «klassischem» Rapid Mapping wurde dafür zusätzlich die «International Charter Space and Major Disasters» ausgelöst, um für zukünftige Ereignisse Erkenntnisse aus den Abläufen und Einsatzmöglichkeiten von Satellitendaten zu gewinnen.
Im Kolloquium werden die Hochwassersituation 2021 sowie bekannte und neue Methoden in der Datenerfassung und bei der Produktherstellung vorgestellt und diskutiert.
Moderation: Mathias Zesiger (swisstopo)
ReferentInnen: swisstopo: Carlo Bosco, Christoph Rohner, Mathias Zesiger; BAFU: Markus Müller, Wolfgang Ruf
Spatial Data Science: Von Experimenten zur Lösung von Herausforderungen in der öffentlichen Verwaltung
Die Verwendung von data science der Geoinformation entwickelt sich einerseits auf Seite Forschung, aber andererseits auch in der praktischen Anwendung durch die öffentlichen Verwaltungen.
Dieses Kolloquium präsentiert drei Projekte, die unterschiedliche data science Techniken verwenden und stellt die Herausforderungen vor, vor denen die Projekte standen. Das erste Projekt behandelt die automatische Erkennung von Einzelbäumen: Diese Projekt wurde durch das Team des Swiss Territorial Data Lab (www.stdl.ch) durchgeführt. Das Pilotprojekt testet verschiedene kommerzielle Produkte und misst ihre Performance bei der Analyse von LiDAR Daten mit unterschiedlichen Punktdichten.
Das zweite Projekt, durchgeführt von Agroscope, strebt eine automatische Klassifikation von landwirtschaftlichen Kulturen basierend auf Satellitenbildern an um die saisonale Entwicklung der Bodenverwendung abzubilden. Zum Schluss präsentiert die Universität Twente im dritten Projekt die Arbeiten, die im Rahmen des Programms Horizon durch die Europäische Union finanziert wurden: Die Entwicklung eines innovativen Ansatzes für eine drohnenunterstützte Katasteraufnahme um die Bodenrechte in Ländern zu sichern, wo diese Rechte weder kartographiert noch anerkannt sind.
Moderation: R. Rollier (swisstopo); R. Pott (swisstopo)
Präsentationen:
- Marc Riedo (Kanton Neuenburg)
- Alessandro Cerioni (Kanton Genf)
- Helge Aasen (Agroscope)
- Mila Koeva (Universität Twente, Niederlande)
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Präsentation
Betrieb, Einführung Basisgeometrie aus swissTLM3D und Aktualisierung
Nach dem Aufbau des Amtlichen Verzeichnis der Strassen geht es in die Betriebsphase. Dabei werden die Einführung der Basisgeometrie aus dem Topografischen Landschaftsmodell swissTLM3D sowie die Aktualisierungsprozesse spezifiziert und realisiert.
Welche Prozesse und Services gewährleisten den Betrieb? Welche Koordination wird zwischen den Partner benötigt? Wie werden die Aktualisierungsprozesse und Meldesysteme mit dem GWR optimiert? Welches sind die Herausforderungen und Vorteile der Einführung der Basisgeometrie aus swissTLM3D? Unsere Fachspezialisten geben einen Einblick in diesen spannenden Themen.
Moderation: J.C. Guélat (swisstopo)
ReferentInnen: G. Bögli (swisstopo); St. Neudeck (swisstopo) M. Fleischlin (swisstopo), St. Flury (swisstopo) und F. Trees (BFS).
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Präsentation
Weshalb ist eine nationale Sicht über die mineralischen Rohstoffe von Bedeutung und wo liegen die Herausforderungen für eine langfristige Versorgung der Schweiz?
Begünstigt durch die geologischen Gegebenheiten verfügt unser Land über ein immenses Potenzial an mineralischen Rohstoffen, die für den Bau und Unterhalt unserer modernen Infrastruktur von zentraler Bedeutung sind. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie gross der Bedarf an mineralischen Rohstoffen ist und weshalb der langfristige Zugang zu den Rohstoffvorkommen in der Schweiz zunehmend schwieriger werden könnte.
Moderation: T. Galfetti und A. Möri (swisstopo, Landesgeologie)
Referenten: O. Steiner (Kanton Bern, AWA), R. Nothnagel (Rohstoffindustrie), L. Nibourel (Forschung, ETH), S. Pfleiderer (Geologische Bundesanstalt, Österreich.
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Präsentation
Werkstattbesuch geoBIM: Koordination, BIM-Aktivitäten bei Kantonen & Bund, Georeferenzierung, Gebäude, Geologie und Infrastruktur.
Auf organisatorischer Ebene hat sich die Steuergruppe BIM Geodaten neu ausgerichtet und tritt jetzt als Nationale Koordinationsgruppe geoBIM mit neuer Mission auf.
Inhaltlich wurden viele Schritte gemacht, von denen wir Einblicke zu BIM-Aktivitäten beim Bund, den Kantonen und bei swisstopo geben werden. Die Themenfelder sind unter anderem Georeferenzierung, Gebäude und Geologie. Zudem möchten wir die Herausforderungen im Bereich BIM und Infrastruktur beleuchten.
Moderation: M. Klonner (swisstopo)
ReferentInnen: T. Marti (Jauslin Stebler) Georeferenzierung in der BIM-Methodik, L. Rüdin (Basler Hofmann) Erfahrungen mit BIM Infrastrukturprojekten, S. Volken (swisstopo): Innovationsprojekt GEOL_BIM: Integration der Geologie in die BIM-Methode.
Präsentation
Verwaltung, Zukunft und Interoperabilität von Geometadaten in der Schweiz Geodaten, Geoinformationen; wie tragen Geometadaten zu deren Zugänglichkeit bei?
Die Zugänglichkeit von Geodaten ist für alle Beteiligten im Geoinformationssektor von grosser Bedeutung. Seit 20 Jahren steht geocat.ch allen für die Pflege, Publikation und Konsultation von Geometadaten zur Verfügung.
Die Qualität, Aktualität und Normalisierung von Geometadaten ist eine Priorität. Der Umfang der Geometadaten kann zum Beispiel durch die Vernetzung mit anderen Portalen wie dem Geodatenviewer des Bundes, opendata.swiss, und den kantonalen Geoportalen erweitert werden. Das Projekt zur Überarbeitung des Schweizer Geometadatenstandards GM03 ist ein Schritt in diese Richtung.
Die Umstellung von geocat.ch auf GeoNetwork Version 4 ist ebenfalls ein wichtiger Schritt.Moderation: R. Arnaud (swisstopo)
ReferentInnen: R. Arnaud (swisstopo), B. Regamey (swisstopo), M. Keusen (swisstopo), D. Wolf (MeteoSchweiz), E. Belo (Camptocamp)
Präsentationen
A digital twin is a virtual representation of real-world entities and processes, synchronized at a specified frequency and fidelity.
The Centre for Spatial Data Infrastructure and Land Administration (CSDILA) of the University of Melbourne, Australia, is at the forefront in the advancements of land administration system modernization, BIM and 3D cadastre modeling and Digital Twin developments. Over recent years, they have developed leading-edge digital twin solutions with industry and government partners in support of their urban land administration and planning departments.
This colloquium aims to showcase their achievements and the potential of a fundamental platform with geospatial data and information in order to realize and provide seamless services to society and government.
Moderation: D. Steudler (swisstopo),
ReferentInnen: Ch. Najar (swisstopo), J. Lüthy (Acht Grad Ost), A. Rajabifard, B. Chen, S. Sabri (CSDILA, University of Melbourne)
Präsentation
Digital Twins
PDF293.61 kB5. Dezember 2022
Digital Twins in Switzerland
PDF2.48 MB5. Dezember 2022
Empowering Land and Geospatial Agencies - a New Era
PDF7.51 MB6. Dezember 2022
Programm Kolloquium Digital Twins
PDF274.26 kB25. November 2022
Role of Digital Twins within the Swiss Geoinformation Strategy
PDF1.45 MB5. Dezember 2022
GeoStandards.ch tritt an, einen Ort zu schaffen, an dem alle relevanten und aktuellen Informationen zu Standardisierungsaktivitäten im Geoinformationsumfeld transparent zusammenfliessen und damit leicht auffindbar und für eigene Projekte nutzbar sind.
- Wer steckt hinter Geostandards.ch und was sind dessen Aufgaben?
(F. Gottsmann, P. Staub) - Warum Standardisierung? Wie funktionieren die Schweizer (eCH) und internationalen Standardisierungsgremien (z.B. OGC, ISO)
(J. Ingensand, O. Ertz) - Livebericht aus der eCH-Standardisierungsküche -> Revision eCH0056
(P. di Donato, M. Collombin) - Welche Rolle spielt Standardisierung in der (GIS) Ausbildung?
(A. Reimers) - Welche Rolle spielt Interlis, als der (Schweizer) Standard für den (Geo-) Datenaustausch
(R. Zürcher) - Wohin geht die (Standardisierungs-) Reise?
(J. Ingensand, M. Collombin, O, Ertz) - Abschluss
(F. Gottsmann, P. Staub)
Moderation: F. Gottsmann (swisstopo), P. Staub (KGK – Konferenz der kantonalen Geoinformations- und Katasterstellen)
ReferentInnen: F. Gottsmann (swisstopo), P. di Donato (swisstopo), R. Zürcher (KOGIS)
P. Staub (KGK), O. Ertz (HEIG-VD), J. Ingensand (HEIG-VD), M. Collombin (HEIG-VD), A. Reimers (BIZ-GEO)Präsentationen
- Wer steckt hinter Geostandards.ch und was sind dessen Aufgaben?
Seftigenstrasse 264
3084 Wabern
Montag 07:45 - 11:45 13:30 - 17:00 Dienstag 07:45 - 11:45 13:30 - 17:00 Mittwoch 07:45 - 11:45 13:30 - 17:00 Donnerstag 07:45 - 11:45 13:30 - 17:00 Freitag 07:45 - 11:45 13:30 - 16:00
